
Im HELIOS Klinikum Duisburg wird das mikrochirurgisches Verfahren zur Rekonstruktion der Brust durchgeführt. Die sogenannte freie Lappenplastik kommt für Frauen in Frage, deren Brust aufgrund von Brustkrebs teilweise oder vollständig entfernt werden musste. Ebenso stellt das Verfahren eine Alternative für Frauen dar, die bereits Komplikationen durch ihre Silikonimplantate erfahren haben.
Anstatt Silikonimplantate einzusetzen, wird in der HELIOS St. Barbara Klinik gesundes Gewebe vom Bauch der Patientin entnommen und daraus eine natürliche Brust geformt. Winzige Blutgefäße im Eigengewebe werden unter dem Mikroskop angeschlossen, damit die „neue Brust“ durchblutet wird. „Der Vorteil ist: Die Brust wächst und verkleinert sich je nach Gewichtszu- oder Abnahme der Patientin“, erläutert Prof. Dr. Dierk Mosny, Chefarzt der Frauenklinik in der HELIOS St. Johannes Klinik und im Brustzentrum Duisburg, Standort Nord. Durch den plastischen Chirurgen Dr. Jörn Redeker, Chefarzt in der HELIOS St. Barbara Klinik, wird dieses technisch komplexe Verfahren durchgeführt. „Dafür sind eine hohe technische Präzision und Ausstattung erforderlich“, betont Dr. Jörn Redeker. Patientinnen mit dem Verdacht auf Brustkrebs stellen sich in der Regel im Brustzentrum Duisburg bei Prof. Mosny in der HELIOS St. Johannes Klinik vor. Frauen, die bereits chirurgisch behandelt wurden können sich direkt an die Abteilung für plastische Chirurgie in der HELIOS St. Barbara Klinik wenden. Dort wird entschieden, ob die Operationsmethode für die betroffene Frau zum Einsatz kommen kann. „Grundsätzlich fällen wir diese Entscheidungen mit großer Sorgfalt,“ so Dr. Redeker. „Schließlich möchten wir gemeinsam mit den betroffenen Frauen das bestmögliche Ergebnis erzielen.“
Bei Fragen zu diesem Verfahren oder zum Thema Silikonimplantate steht das Team des Brustzentrums Duisburg unter 0203/546-2610 gerne zur Verfügung.
Die Helios Klinikum Duisburg GmbH ist eine Einrichtung der Maximalversorgung und Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Düsseldorf. Die Gesellschafter der GmbH sind die HELIOS Kliniken GmbH und die Kosmas und Damian GmbH.
Unter dem Dach des HELIOS Klinikum Duisburg befinden sich vier Krankenhäuser, die über ganz Duisburg verteilt sind:
St. Johannes Klinik in Duisburg/Alt-Hamborn
St. Barbara Klinik in Duisburg/Neumühl
St. Vincenz Klinik in Duisburg/Stadtmitte
Marien Klinik in Duisburg/Hochfeld
sowie eine Rehabilitationsklinik, die Rhein Klinik, in Duisburg/Beeckerwerth.
Mit 21 Fachabteilungen, 1035 Betten und rund 2300 Mitarbeitern an allen Betriebsteilen, außer den Tochtergesellschaften, wird der Bevölkerung in und um Duisburg eine umfassende medizinische, therapeutische und pflegerische Behandlung geboten. Dazu gehören auch fünf Zentren, in denen Patienten durch ein interdisziplinäres Team ausgewiesener Spezialisten versorgt werden:
Zur Unternehmung gehören darüber hinaus zwei Altenpflegeheime, in denen 173 Seniorinnen und Senioren ein neues Zuhause finden, eine Zentralschule für Kranken- und Kinderkrankenpflege mit 225 Ausbildungsplätzen und die drei Tochtergesellschaften KKD Catering Gesellschaft Duisburg m. b. H., die KKD Klinik Dienste und die KKD Service GmbH.
Am Mittwoch, 8. Februar 2012 findet um 17 Uhr in der Aula des St. Barbara Altenheims ein Vortrag zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht statt.
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Am Sonntag, 5. Februar 2012 gibt es von 15:00 bis 17:00 Uhr in der Cafeteria der HELIOS St. Johannes Klinik frische Waffeln in vielen verschiedenen Variationen.

Großes Ärzte-Symposium "Kardiologie trifft Nephrologie" im Grand City Hotel in Duisburg am 10. März 2012. Programm