In der HELIOS St. Johannes Klinik steht für die Herzdiagnostik ein hochmodernes Herz-Ultraschall-Gerät zur Verfügung. Durch die Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens) kann der behandelnde Arzt die Größe der Herzkammern, die Pumpfunktion des Herzens und die Funktion der einzelnen Herzklappen gut erkennen. Auch Herzfehler können durch die Echokardiographie schnell und sicher erkannt werden. Insbesondere bei Verdacht auf Entzündungen des Herzbeutels, des Herzmuskels oder der Herzklappen ist die Ultraschalluntersuchung des Herzens ein wichtiges Instrument zur Befundung.

Neben der herkömmlichen Echokardiographie kommt in der HELIOS St. Johannes Klinik auch die Dopplerechokardiographie zum Einsatz. Dadurch werden Blutflüsse im Herzen nicht nur optisch in Farbe, sondern auch akkustisch dargestellt. Damit werden vorrangig Anomalien der Herzklappen und angeborene Herzfehler beurteilt.
Bei Herzrasen oder zu langsamem Herzrhythmus können die Ärzte mittels elektrophysiologischen Untersuchungen im Einzelfall sicher feststellen, wo die Ursachen liegen und frühzeitig Weichen stellen für die Implantation eines Herzschrittmachers oder eines Defibrillators.
In der HELIOS St. Johannes Klinik existiert eine so genannte Chest Pain Unit (CPU), die rund um die Uhr besetzt ist. Sie dient der Versorgung von Patienten mit unklarem Brustschmerz. Ziel ist es, Patienten mit Erkrankungen, wie z. B. einem Herzinfarkt oder Angina Pectoris, schnell zu identifizieren und einer raschen und adäquaten Behandlung zuzuführen.
Die HELIOS St. Johannes Klinik verfügt über einen hochmodernen Magnetresonanztomographen (Kardio-MRT), der sowohl den stationären als auch ambulanten Patienten zur Verfügung steht. Ein wesentlicher Vorteil dieser strahlenfreien Methode besteht darin, dass es bereits sehr frühzeitig gelingt, Herzschäden nachzuweisen oder auszuschließen.
12.04.2011

Großes Ärzte-Symposium "Kardiologie trifft Nephrologie" im Grand City Hotel in Duisburg am 10. März 2012. Programm