Laien verbinden mit dem Begriff Intensivstation überwiegend etwas Beängstigendes, beinahe wie‚ Strasse ohne Wiederkehr’. Eine verständliche, aber nicht begründete Angst. Natürlich ist der Anteil schwerkranker Patienten auf solch einer Station höher als im restlichen Krankenhaus. Aber nicht alle Patienten, die aufgenommen werden müssen, sind lebensbedrohlich erkrankt, und die meisten von ihnen verlassen die Intensivstation unversehrt und in deutlich gebessertem Zustand.
Aufgaben der Intensivmedizin
Auf der operativen Intensivstation werden zum einen tatsächlich Patienten mit lebensbedrohlichen Komplikationen, etwa nach Notoperation oder schwerem Unfall, behandelt. Zum anderen dient die Einrichtung aber auch der Überwachung und Therapie nach grossen Operationen und bei schwerwiegenden Begleiterkrankungen. Patienten also, deren lebenswichtige Funktionen, wie Herz-Kreislaufaktion, Atmung und Nierenfunktion permanent kontrolliert und gegebenenfalls gebessert werden müssen. Im Einzelfall können wesentliche Organfunktionen sogar vorübergehend ersetzt werden, wie etwa bei akutem Nierenversagen.
08.06.2011

Großes Ärzte-Symposium "Kardiologie trifft Nephrologie" im Grand City Hotel in Duisburg am 10. März 2012. Programm