Wir verfügen über 37 Betten auf 2 geschlossenen Stationen und 8 Betten auf einer offenen Station.
Wir arbeiten in einem multiprofessionellen Team mit Ärzten, Pflegekräften, einer Psychologin, Sozialarbeitern, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten, um eine optimale Behandlung von psychisch Kranken ab dem 60. Lebensjahr zu gewährleisten.
Behandlungsschwerpunkt auf den geschlossenen Stationen sind Demenzerkrankungen unterschiedlichen Schweregrads, akute Verwirrtheitszustände, Wahnerkrankungen, psychische Störungen bei Parkinsonkrankheit oder bei Schlaganfällen und Depressionen.
Auf der offenen Station betreuen wir vor allem depressive Patienten und Patienten mit Angsterkrankungen.
Die Räumlichkeiten sind so gestaltet, dass durch überwiegend Zweibettzimmer und Einbettzimmer sowie große Aufenthaltsräume, in denen auch die Mahlzeiten gemeinsam eingenommen werden, zum einen Möglichkeiten des Kontaktes geschaffen werden, andererseits aber auch Rückzugsmöglichkeiten bestehen.
Das ausführliche Gespräch mit dem Patienten und seinen Angehörigen und die psychiatrische und körperliche (internistische und neurologische) Untersuchung durch den Arzt geben oft schon wesentliche Anhaltspunkte für die zugrunde liegenden Erkrankungen. Dabei sind Diagnostik und Kennenlernen der Person mit ihrer allgemein körperlichen und ihrer psychischen Verfassung sowie der sozialen Situation und der Umgebung wichtig.
Darüber hinaus werden je nach Einzelfall alle notwendigen Untersuchungen eingesetzt, die für die Erkennung auch komplexer Krankheitsbilder erforderlich sind:
Sie umfasst die Behandlung der körperlichen Erkrankungen – sowohl des Körpers allgemein als auch des Nervensystems und des Gehirns. Dies geschieht in erster Linie mit den notwendigen Medikamenten. Auch andere biologische Methoden und Maßnahmen können sinnvoll sein. Bei älteren Menschen muss aber auch eine Übertherapie vermieden werden, damit es nicht durch Neben- oder Wechselwirkungen zwischen den Medikamenten zu Gesundheitsschäden kommt. Ein hoher Qualitätsstandard wird durch ständige Fortbildung der behandelnden Ärzte im Vincenz-Hospital gewährleistet.
Uns ist es ein besonderes Anliegen, dass Sie sich als Patient bei uns so wohl wie möglich fühlen und auch die Angehörigen ihre Nächsten in guten Händen wissen sollen.
Deshalb hat die umfassende ärztliche Beratung zu Ihrer Erkrankung oder zur Erkrankung Ihres Angehörigen für uns erste Priorität.
Es muss gerade bei Hochbetagten immer sorgfältig abgewogen werden, welche Maßnahmen hilfreich sind. Dass die Medizin ein menschliches Antlitz behält, ist uns wichtiger als das Ausschöpfen aller medizinisch-technischen Behandlungsmethoden.
Bei manchen Erkrankungen kann die Gesprächsbehandlung in den Vordergrund rücken. Je nach Einzelfall können Elemente verschiedener Methoden hilfreich sein:
Dies kann supportive, interpersonelle, kognitiv-verhaltenstherapeutische oder tiefenpsychologische Ansätze, Entspannungsverfahren und systemische Aspekte umfassen.
Angeboten werden Entspannungsverfahren, Kunsttherapie, Gedächtnistraining, Singen, gemeinsame, altersgemäße Spiele und Koch- und Backgruppen
Elemente der Physiotherapie können sein: Gymnastikgruppen, Einzeltherapie, physikalische Therapien wie Massagen, Elektrotherapie, Ultraschall etc.
Vermittlung von Hilfen für die Zeit nach dem stationären Aufenthalt ist wichtige Aufgabe des Sozialdiensts. Dies kann umfassen: Beantragung einer Pflegestufe, Vermittlung von Pflegediensten, Tagespflegeeinrichtungen, Besuchsdiensten etc.
Beratung zum Umgang mit Demenz kann in einer monatlich stattfindenden Angehörigengruppe auch im Austausch mit anderen betroffenen Familien gegeben werden.

Großes Ärzte-Symposium "Kardiologie trifft Nephrologie" im Grand City Hotel in Duisburg am 10. März 2012. Programm