Im St. Johannes-Hospital werden nahezu alle Arten von Krebs in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie behandelt. Im Folgenden werden drei häufige Krebsarten näher erläutert.
Jährlich erkranken ca. 50.000 bis 60.000 Menschen in Deutschland an Darmkrebs, der die zweithäufigste Krebserkrankung darstellt. Häufig entsteht dieser aus zunächst gutartigen Darmpolypen. Die familiäre Disposition und Ernährungsgewohnheiten spielgen dabei eine große Rolle. Grundsätzlich gilt: Je früher die Erkrankung entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen.
In der chirurgischen Therapie wird in der Regel der mit dem Tumor befallene Teil des Darmes entfernt. Im Anschluss werden die gesunden Darmenden mit einer sogenannten Anastemose zusammengefügt, um die Funktion des Darmes wieder herzustellen.
Welche Therapie im Einzelfall erforderlich ist, hängt davon ab, in welchem Stadium die Erkrankung der Speiseröhre entdeckt wurde. Auch Alter und der Gesundheitszustand entscheiden über die Art und Weise der Therapie.
In jedem Fall wird die vollständige Entfernung des Tumors in der Speiseröhre angestrebt. Als Behandlungsmaßnahmen kommen neben der Operation noch die Strahlentherapie, die Chemotherapie und eine Kombination aus allen drei Methoden zu Einsatz.
Die besten Heilungschancen bei Schilddrüsenkrebs werden durch eine Operation erzielt, bei der das Schilddrüsenkarzinom chirurgisch entfernt wird. Nur im besonders frühen Krankheitsstadium, etwa bei Karzinomen, die kleiner als ein Zentimeter im Durchmesser sind, kann die Herausnahme von nur einer Schilddrüsenhälfte ausreichen. Ansonsten werden die gesamte Schilddrüse und sicherheitshalber auch noch die Halslymphknoten, oder zumindest ein Teil davon, entfernt.
Ist der Tumor schon weiter fortgeschritten, müssen auch die vom Krebs befallenen Stellen, zum Beispiel der Speiseröhre, bei der Operation mit herausgeschnitten werden. Die Entfernung der gesamten Schilddrüse bietet aber in vielen Fällen beste Voraussetzungen für einen Erfolg der weiterführenden Therapie von Schilddrüsenkrebs.
Im St. Johannes-Hospital wird während der Schilddrüsenoperation ein sogenanntes Neuro-Monitoring eingesetzt. Dadurch ist für den Operateur jederzeit ersichtlich, ob die Stimmbandnerven werden der Operation beeinträchtigt werden. Durch diese Sicherheitsmaßnahme werden langfristige Schäden an den Stimmbändern vermieden.
18.05.2011

Großes Ärzte-Symposium "Kardiologie trifft Nephrologie" im Grand City Hotel in Duisburg am 10. März 2012. Programm